Tipps & Tricks

Das Abibuch oder die Abizeitung gehören zu jedem Abschlussjahrgang dazu. Sie sind bleibende Erinnerungen an die einschneidende Zeit des Erwachsenwerdens und des Schulabschlusses. Oftmals wird das Abibuch über Jahrzehnte aufbewahrt und hin und wieder ein Blick reingeworfen, um sich an diese Phase des Lebens zu erinnern. Aus diesem Grund wird sehr viel Zeit und Arbeit investiert, damit das Abibuch oder die Abizeitung eine schöne Erinnerung bleibt. Daher solltet ihr frühzeitig mit der Planung beginnen und Inhalte sammeln. Oftmals gehen nämlich viele Dinge schief. Man verschätzt sich bei der Zeitplanung, Termine werden nicht eingehalten oder es treten andere Probleme auf. Gerade weil man auf eine Vielzahl von Leuten angewiesen ist, seien es Mitschüler, Sponsoren oder der Druckanbieter, kann es in der Endphase sehr chaotisch werden.

Darum bleibt das A und O: genug Pufferzeit, damit ihr zum Ende hin nicht ins Schwitzen kommt oder im schlimmsten Fall ohne Abibuch dasteht.

 

Der erste Schritt:

Mindestens ein halbes Jahr vor Abschluss solltet ihr ein Komitee bilden. Am besten verteilt ihr noch nicht gleich zu Beginn die wichtigen Aufgaben, da erfahrungsgemäß noch einige Mitschüler abspringen. Sammelt Ideen für den Inhalt eueres Abibuchs und legt fest wie dieses strukturiert werden soll. Ideen geben euch sicher die Abibücher der vorherigen Jahrgänge oder ihr setzt euch einfach zusammen und macht ein Brainstorming. Standardinhalte, die in keinem Abschlussbuch fehlen dürfen, sind die Vorstellung der Schüler und Kurse, Ranking („Zuspätkommer“, „Coolster Schüler“, „Schönste Augen“ etc.) – natürlich solltet ihr darauf achten, dass es nicht unter die Gürtellinie geht. Denn keiner wird gerne zu einer unfreundlichen oder hässlichen Person gewählt. Weitere Inhalte, wie die besten Lehrer-Schüler-Sprüche, besondere Momente der Schulzeit, lustige Geschichten und natürlich Porträt-, Gruppen- Exkursion-, Lehrerfotos gehören auch dazu.

 

Nachdem ihr wisst welche Inhalte in euer Abibuch aufgenommen werden sollen, erstellt als nächstes einen Zeitplan. In diesem wird festgelegt, bis wann welche Texte, Fotos usw. vorliegen sollen und wie die Aufgaben verteilt sind. Wer schreibt was, wer kümmert sich um Sponsoren, wer macht Fotos, wer kümmert sich um die Gestaltung und das Layout. Hier solltet ihr darauf achten, dass die Sponsorensuche frühzeitig beginnt und genügend Zeit eingeplant wird, da Banken, Hochschulen und mögliche größere Unternehmen oftmals etwas mehr Zeit benötigen, um auf Anfragen zu reagieren. Als Sponsoren bieten sich alle Unternehmen, Vereine und Einrichtungen an, deren Zielgruppe junge Erwachsene sind.

 

Wenn alle Inhalte vorhanden sind, geht es an das finale Layout eures Abibuchs. Natürlich sollten die Inhalte noch einmal korrekturgelesen werden, um mögliche Rechtschreibfehler oder schlecht formulierte Texte zu verbessern. Steht dann am Ende das fertige Design, mit allen Texten und Bildern, betreibt noch einmal Fehlersuche. Am besten lesen so viele wie möglich von euch noch einmal drüber und schauen, ob sich irgendwo noch ein Fehler eingeschlichen hat. Anschließend ist das Abibuch oder die Abizeitung dann fertig für den Druck. Bedenkt, dass dieser auch ein paar Tage in Anspruch nimmt und es Zeit braucht, bis die Bücher geliefert werden. Wenn dann endlich die Kisten mit den fertigen Büchern ankommen, könnt ihr entscheiden, ob sie direkt verteilt werden oder auf einem besonderen Anlass, wie beispielsweise dem letzten Schultag, der letzten Klausur oder dem Abschlussball, ausgegeben werden. Am Ende haltet ihr hoffentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis in den Händen.

 

 

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